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Die Jahre 2003-heute

Die sportliche Entwicklung

Auch die Saison 2003/04 sah unsere Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der Kreisliga B. Zum Ende der Saison beendete Ralf Schneider seine durchaus erfolgreiche Zeit als Trainer und wechselte nach Huchem/Stammeln. Der Vorstand handelte schnell und nahm mit Willi Reese einen Trainer mit Landesligaerfahrung unter Vertrag, womit man glaubte einen guten Griff getan zu haben. Da bis Ende der Saison jedoch einige Leistungsträger zu klassenhöheren Vereinen wechselten, sah der neue Trainer seine Felle schwimmen und kündigte, ohne eine einzige Trainingseinheit für die kommende Saison durchgeführt zu haben.

Durch schnelles Handeln und Reaktivierung einiger ehemaliger Spieler gelang es, den Kader wieder aufzufüllen. Erheblich schwerer war die Suche nach einem neuen Trainer, den man schließlich mit Wilfried Roß fand, der lange Jahre als Spieler beim SV Merken aktiv gewesen war und einige Jahre den SC Teutonia Echtz in der Kreisliga B trainiert hatte.

Doch eine unwahrscheinliche Pechsträhne mit einer Reihe von langwierigen Verletzungen einiger Leistungsträger führte dazu, dass man sich zum Ende der Saison 2004/05 mit dem Abstieg in die Kreisliga C anfreunden musste.

Die Mannschaft wurde nun wieder einmal verjüngt und der Wiederaufstieg wurde ins Visier genommen. Doch trotz mehr als 100 geschossener Tore, musste man sich in der Saison 2005/06 der Mannschaft von SW Düren 1896 in den entscheidenden Spielen geschlagen geben und mit dem 2. Tabellenplatz vorlieb nehmen. Auch in der Saison 2006/07 spielte man von Beginn an um die Spitze mit und behauptete auch lange Zeit die Tabellenführung. Als im vorentscheidenden Heimspiel gegen die SG Burgwart II ein 3:2 Sieg eingefahren werden konnte, sah man fünf Runden vor Schluss wie der sichere Aufsteiger aus, da es nicht vorstellbar war, noch gegen irgendeinen der kommenden Gegner Punkte einzubüßen. Aber bereits im nächsten Auswärtsspiel gab es in Beythal eine herbe 1:4 Niederlage, so dass am Ende wieder nur die Vizemeisterschaft für die Borussia blieb.

Erst die Saison 2007/2008 brachte dann den lange ersehnten Wiederaufstieg in die Kreisliga B. Im letzten Spiel bei Viktoria Schlich II wurde die Meisterschaft klar gemacht und anschließend der restliche Sonntag zünftig gefeiert.

Die Saison 2008/09 war für die junge Mannschaft nicht einfach zu bewältigen. Viele Verletzungen und ein kleiner Spielerkader sorgten dafür, dass es von Anfang an gegen den Abstieg zu spielen galt. Dank einigenA-Jugendspielern des älteren Jahrganges konnten die entstandenen Personallücken immer wieder aufgefüllt werden. So reichte am Saisonschluss der viertletzte Platz, um dem Abstieg zu entgehen. Doch schon in der Saison 2009/10 lief es für die Mannschaft erheblich besser und man kam zu keinem Zeitpunkt in Abstiegsgefahr, was nach 30 Spielen mit jeweils 10 Siegen, Unentschieden und Niederlagen zu einem guten 8. Platz im Mittelfeld reichte. Zum Ende der Saison wurde der sportliche Leiter Wilfried Roß vor dem letzten Heim-spiel würdig verabschiedet, nach sechs Jahren hervorragender Arbeit.

Der Vorstand hatte sich entschlossen, zu Beginn der Saison 2010/11 weiter auf eine Verjüngung der Mannschaft zu setzen. So wurden die Abgänge einiger älterer Spieler durch junge, erfolgshungrige Leute aus der eigenen A-Jugend ersetzt. Der bisher erfolgreiche A-Jugend-Trainer Bernd Koch wurde mit der sportlichen Leitung der Mannschaft betraut und man erhofft sich eine weitere Konsolidierung.

Die zweite Mannschaft

Mit Beginn der Saison 2008/09 gelang es aufgrund der steigenden Spielerzahl endlich wieder eine 2. Mannschaft zum Spielbetrieb zu melden. Die erste Spielzeit gestaltete sich erwartungsgemäß schwierig und am Ende reichte es zum 13. und damit vorletzten Tabellenplatz. Doch schon die Spielzeit 2009/10 brachte eine wesentliche Verbesserung, so dass man mit dem 9. Tabellenplatz im Mittelfeld landen konnte.

Die Bedingungen im Umfeld

Leider setzt sich der finanzielle Niedergang der Stadt Düren weiter fort, so dass die Sporttreibenden Vereine weiter zur Kasse gebeten werden. So werden immer höhere Beteiligungen der Vereine an den Energie- und Instandhaltungskosten für Platz und Heim erhoben. Eine Lage, die für einen Verein unserer Größenordnung nur noch durch unwahrscheinliche Anstrengungen aller Mitglieder zu händeln sein wird.